Bahar Temiz (TR/BE)


Ice (Deutsche Erstaufführung)

Freitag, 17. März 2023, 20 Uhr
Bundeskunsthalle


Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Bundeskunsthalle

Ausgangspunkt von Ice sind die dramatischen Antarktis-Expeditionen zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Angetrieben von ihrem Entdeckerdrang setzten sich die frühen Polarforscher extremen Bedingungen aus, riskierten ihr Leben und betraten eine unbekannte Welt aus Eis – eine Welt, die nun, ein Jahrhundert später, zu verschwinden droht.


Mit einem Bündel Seile entwickelt Bahar Temiz eine Choreografie in teils labyrinthischen, teils skulpturalen, sich ständig verändernden Strukturen. In faszinierenden Bildern erzeugt sie Zustände von Ausdauer, Erschöpfung, Überwältigung und Hingabe. Das zwischen Tanz, Theater, Architektur und Bildender Kunst angesiedelte Stück thematisiert die Fragilität des menschlichen Körpers in einer „feindseligen“ Umgebung und hinterfragt unser komplexes Verhältnis zur Welt. Wie interagieren wir mit unserer natürlichen Umgebung? Wie können wir die Gefahren, die wir heraufbeschworen haben, überleben?

„Die Welt ist ständig im Wandel, und die Menschen entwickeln ständig neue Technologien, um zu überleben. Für mich ist dieser beharrliche Antrieb ebenso deprimierend wie aufregend.“ (Bahar Temiz)

 

Konzept und Performance: Bahar Temiz in Zusammenarbeit mit Maik Riebort Text: Michael de Cock & Bahar Temiz
Sound Design: Pol Matthé
Dramaturgie: Kristin Rogghe
Assistenz Dramaturgie: Lena Vercauteren
Künstlerische Beratung: Marc Vanrunxt / Künstlerische Beratung Bühnenbild: Meryem Bayram / Technische Leitung: Nele Verreyken

Produktion: Platform 0090 Koproduktion: KVS, C-Takt, wpZimmer, Het Laatste Bedrijf Förderer: Saanco University Sakip Sabanci Museum, The Tax Shelter measure of the Belgian Federal Government und Gallop Tax Shelter, SACD Dank an: Michael De Cock, Dina Dooreman, Charo Calvo, Maru Mushtrieva, Catherine Vervaecke, Kathy van Bossche, Valerie de Visscher, Heidi Ehrhart, Špela Tušar, Povilas Bastys