CocoonDance Company


MOMENTUM #2

Freitag, 5. Dezember, 20 Uhr

Samstag, 6. Dezember, 20 Uhr

Theater im Ballsaal

Freitag, 5.12., 19 Uhr
Physical Introduction mit Ada Sternberg



Angetrieben durch die pulsierenden Beats, verausgaben sich drei Tänzer bis zur völligen Erschöpfung. Zwischen Rhythmus und Geschwindigkeit, Lichteffekten und den treibenden Sounds geraten ihre Bewegungen zur Quelle hypnotischer Energie, die die Tänzer mit dem Publikum verbindet. Als kinästhetisches Erlebnis im gemeinsamen Raum spürbar, überträgt sich die sich steigernde Emphase und zunehmende Verausgabung immer mehr auf das Publikum und wird zum konstituierenden Moment der Inszenierung. 
Beruhend auf einer Recherche über Parkour, einer Sportart, die jedes Hindernis des gegebenen Raums als Quelle und Energie für immer wieder neue Bewegungsimpulse nutzt, spielt Momentum mit der „Lust, in dem Moment, in dem blinden Beat, in dem Tanz, in der Menge rückhaltlos aufzugehen; und das Schreckliche, die Sucht, das Aufgeputschte, das Pushen, die Affirmation.“ (Melanie Suchy)

 

Fr, 5.12., 19 Uhr: Physical Introduction
Bewegen, spüren, erleben! Bei der Physical Introduction werden Sie selbst aktiv – 30 bis 45 Minuten voller Bewegung, Lockerung und neuer Wahrnehmung. Spüren Sie Tanz am eigenen Körper und sensibilisieren Sie sich für das kommende Stück. Keine Vorkenntnisse nötig – einfach ausprobieren!

 

https://www.cocoondance.net/

Das mehrfach ausgezeichnete kollektive Projekt CocoonDance um die Choreografin Rafaële Giovanola, FAUST-Preisträgerin 2022, und den Dramaturgen Rainald ist aus der zeitgenössischen europäischen Tanzszene nicht mehr wegzudenken. Gegründet im Jahr 2000, ist die vom Land NRW Exzellenz geförderte Kompanie seither mit mehr als 50 Produktionen unterwegs auf fünf Kontinenten und wurde ausgezeichnet durch Einladungen zu den wichtigsten Plattformen der Szene auf nationaler wie internationaler Ebene. Intensive, schier unbegrenzte Körperrecherchen sowie kollektive Entscheidungsprozesse begründen die ästhetische Dichte und dramaturgische Konsequenz der Arbeiten, welche unsere Wahrnehmung und Vorstellungen von Bewegung und Körper, faszinierend wie verstörend zugleich, immer wieder in Frage stellen. 

Mit: Álvaro Esteban, Marin Lemić, Louis Thuriot
Choreografie: Rafaële Giovanola in Zusammenarbeit mit der Originalbesetzung Álvaro Esteban, Werner Nigg, Andi Xhuma
Komposition: Franco Mento
Live-Elektronik: Szymon Wojcik
Licht-, Raumkonzept: Marc Brodeur
Lichtgestaltung: Jan Wiesbrock
Kostüme: Rafaële Giovanola
Parcour-Workshop: Frédéric Voeffray
Dramaturgie: Rainald Endraß
Management: Aurélie Martin
Fotos: Klaus Fröhlich, Barbora Dolinajová_Nu Dance Festival

In Koproduktion mit: Theater im Ballsaal Bonn, Malévoz Quartier Culturel, Théâtre du Crochetan Monthey Gefördert durch: Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Bundesstadt Bonn und Théâtre-ProValais, Le Conseil de la Culture Etat du Valais, La Loterie Romande in Koproduktion mit Theater im Ballsaal Bonn, Malévoz Quartier Culturel, Théâtre du Crochetan Monthey.