Sonntag, 26. April, 18 Uhr
Tanzgenerator Bonn, Theatersaal
In Kooperation mit / gefördert duch:
Im Rahmen des Formats „Soloedition“ präsentieren Studierende des Abschlussjahrgangs des BA Tanz performative Soloarbeiten. Die Choreografien entstehen aus einer intensiven Phase praxisbasierter
künstlerischer Recherche und setzen sich mit persönlichen wie gesellschaftlich eingeschriebenen Erfahrungen auseinander. Körper werden dabei zu Orten von Erinnerung, Zuschreibung, Widerstand und
Transformation.
Die Soli bewegen sich zwischen Intimität und Öffentlichkeit, zwischen Verletzlichkeit und Behauptung. Sie verhandeln Fragen von Identität, Körperbildern, Begehren, Fürsorge, Schmerz und Heilung
ebenso wie Prozesse des Sich-Entziehens, des Suchens und des Werdens.
Begleitet werden die Studierenden von Mentor:innen aus den Bereichen Choreografie, Tanz, Dramaturgie oder Performance, die in engem Austausch die Entwicklung der jeweiligen künstlerischen
Fragestellungen und unterschiedlichen Zugänge zu zeitgenössischer Tanzpraxis unterstützen.
Das Zentrum für Zeitgenössischen Tanz an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bildet innerhalb der Zeitgenössischen Tanzlandschaft einen zentralen Ort für Tanz und Tanzforschung. Die Studiengänge verbinden tanzkünstlerische Praxis, Vermittlung und kritische Reflektion und schaffen damit ein Umfeld, in dem künstlerisches Arbeiten als forschender Prozess begriffen wird. Im BA Tanz entwickeln die Studierenden eigenständige künstlerische Positionen, die im zeitgenössischen Diskurs verortet sind. Die Ausbildung legt einen Schwerpunkt auf verkörperte Forschung, kompositorisches Denken sowie auf ein Bewusstsein für soziale, politische und relationale Dimensionen von Tanz. In diesem Sinne vermittelt das Studienprogramm Verantwortlichkeit in künstlerischen Entscheidungsprozessen, ermutigt zu Experimentierfreude und schult das Wahrnehmungsvermögen.